Harry’s NYC Diary

Brooklyn Bridge

„… turned out to be really cool out there …“

(… sagte der eine Zimmergenosse zum anderen, als sie ENDLICH aufgehört hatten, mit ein paar Mädels auf dem Gang zu palavern)

November 1999 war ich für drei Tage und Nächte in New York („Studienreise eines Musikers“, sozusagen).

In diesen drei Tagen (und vor allem in den Nächten) habe ich soviel erlebt, daß ich am zweiten Tag schon nicht mehr wußte, wann ich eigentlich wo war etc. und deswegen anfing, alle möglichen (und unmöglichen) Zettel vollzuschreiben, um die Erlebnisse festzuhalten.

Den Inhalt dieser Zettel, wollte ich eigentlich hier  zusammen mit ein paar Bildern, Soundschnipseln etc. als „NYC Diary“ aufbereiten, weil ich das nach meiner Rückkehr allen möglichen Leuten versprochen habe, um nicht alles x Mal erzählen zu müssen. Leider kam ich mit diesem Vorhaben nicht sonderlich weit …

Die Freiheitsstatue - sieht man dort eigentlich nie, weil sie so klein ist....
Die Freiheitsstatue - sieht man dort eigentlich nie, weil sie so klein ist....

Habe mich auch ständig geärgert, damals noch keinen portablen MD-Recorder mit Originalkopfmikro oder so was zu haben, weil ich natürlich auch laufend völlig einmalige akustische Erlebnisse hatte.

Zum Beispiel hätte ich wahnisinnig gern die Szene aufgenommen, wo in der Subway auf dem sonst menschenleeren Bahnsteig ein Cellist zum Band mit Klavierbegleitung ein komplettes klassisches Konzert gespielt hat und dann die nächste U-Bahn in den Bahnhof einfährt –

RATTATTATTA!!!

(In dem Moment hat der niemals mehr sich selbst, geschweige denn die Klavierbegleitung gehört) – und dann die Leute aussteigen, den Cellisten völlig ignorierend, ins Gespräch vertieft vorbeigehen – und darüber noch die (für mich zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unverständliche) Lautsprecherdurchsage quäkt.

Später habe ich mir dann noch so eine Einmal-Wegwerfkamera gekauft – für die ich, wie ich später festgestellt habe, natürlich viel zu viel bezahlt habe, ohwohl ich der Meinung war, „eiskalt“ gefeilscht zu haben (ich war nämlich schon am rausgehen mit den Worten „no, too expensive“, als der Verkäufer dann doch nachgegeben hat). Nachdem ich die meisten Fotos aber nachts und aus größerer Entfernung gemacht habe, sind die meisten Bilder „ziemlich“ unterbelichtet (d.h. genaugenommen vollkommen schwarz !!!). Also gibt es hier letzendlich halt keine eigenen Bilder…

Das hier ist natürlich nicht das Chelsea Hostel - die haben kein Bild im Internet .... Das hier ist natürlich nicht das Chelsea Hostel - die haben kein Bild im Internet ....
Das hier ist natürlich nicht das Chelsea Hostel - die haben kein Bild im Internet ....

Mon 8:00pm – Chelsea Youth Hostel:

Nachdem ich den Schwindelanfall beim Einräumen meines Spindabteils überwunden habe (Wenn Wand, Spind, Zimmerdecke, Bett, Fußboden und Waschbecken alle in unterschiedlichen Winkeln zueinander stehen, ist das schon etwas verwirrend…), klettere ich auf mein“one male bed“ und schlage im „TimeOut“ nach, was heute so los ist in der Stadt.
Naja, Montag ist natürlich nicht sooo der Hit, aber ein paar Sachen finde ich schon (bei denen man auch nicht gleich arm wird).

Mon 9:00pm – Orange Bear:

„Open Stage“ -> Verstimmte Liedermacher-Schrammelei vor 3 Leuten (von denen mindestens einer selber noch spielen wollte…)
Ich haue gleich wieder ab, bevor mir der Inhaber der Bar einen Drink aufzwängt…

In NYC sind also auch nicht alles Götter – es gibt dort sogar Musiker, die schlechter sind als ich …

Mon 10:00-12:00pm – Knitting Factory:

…. to be continued …

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